Gott spricht: "... und wenn mein Diener sich mir um eine Handspanne nähert, nähere ich mich ihm um eine Armlänge, und wenn er sich mir um eine Armlänge nähert, nähere ich mich ihm um zwei Armlängen, und wenn er zu mir gegangen kommt, komme ich zu ihm gelaufen."
Islam, Ausspruch des Propheten Muhammad (Hadith)

Er machte sich also auf und ging zu seinem Vater. Schon von weitem sah ihn sein Vater und ward von Erbarmen gerührt. Er eilte hin, fiel ihm um den Hals und küsste ihn.
Christentum, Evangelium nach Lukas 15:20 (Gleichnis vom verlorenen Sohn)

Termine

10.10.2021 - 18:00 Uhr bis 03.11.2021

Gott ist schön

Judentum, Christentum und Islam begegnen sich in der Kunst der Kalligraphie

Veranstaltungsort: München

Tagungsstätte: Ehemalige Karmelitenkirche, Karmeliterstraße 1, 80331 München

Veranstalter: Domberg Akademie, Mission, Erzdiözese München und Freising

Mit seiner Kunst baut Shahid Alam eine Brücke zu neuen, überraschenden und inspirierenden Begegnungen: Wir begegnen in dieser Ausstellung der Ästhetik der arabischen Schrift und islamischen Kalligraphie und in diesem Medium in ganz neuer Weise heiligen Texten aus dem Judentum, dem Christentum und dem Islam. Wir werden eingeladen, uns Unvertrautem zu öffnen und das Vertraute der eigenen Tradition neu zu sehen.

Kalligraphisch gestaltete Texte aus Thora, Neuem Testament und Koran
auf großen Holztafeln bilden den Schwerpunkt der Ausstellung in der ehemaligen Karmeliten- kirche. Sie wollen dem Betrachter eine Auseinandersetzung mit den Gemeinsamkeiten und mit den Unterschieden
in den heiligen Texten der drei abrahamitischen Religionen ermöglichen. Das Medium der Begeg- nung ist dabei die besondere Ästhetik der arabischen Schrift, die einst schon Goethe fasziniert hatte: „In keiner Sprache ist vielleicht Geist, Wort und Schrift so uranfäng- lich zusammengekörpert, wie in der arabischen Sprache", schrieb der Dichter schon 1815.
Kalligraphisch-bildnerisch umgesetzte Texte von großen Dichtern und Mystikern wie Goethe, Rilke, Hölderlin,
Mansur Halladsch u.a. – in arabischer Übersetzung und auch in Originalschrift – stellen ein weiteres wesentliches Element der Ausstellung dar. Sie sind Zeugnisse einer langen Geschichte der kulturellen Begegnung von Orient und Okzident und eine Inspiration, dieses Gespräch auch in unseren Tagen fortzuführen.
Unsere Wahrnehmung des Eigenen wie des Anderen soll erweitert werden. Texte der eigenen wie einer fremden Tradition begegnen uns in künstlerischer Gestaltung, öffnen sich dem Betrachter und regen zu Auseinandersetzung mit ihnen an.

Weitere Informationen können Sie dem Flyer entnehmen:

Flyer

 

 

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