Wollt ihr etwa den Menschen das gottgefällige Handeln gebieten und euch selbst dabei vergessen, wo ihr doch die ihr die Schrift vortragt?
Islam, Sure 2:44

Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. Denn nach welchem Recht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden.
Christentum, Evangelium nach Matthäus 7:1f

Termine

27.04.2018 - 17:30 Uhr bis 30. April 2018 12:30 Uhr

Das Ende des Krieges ist noch nicht der Anfang des Friedens

Friedenspotenziale der Religionen wecken

Veranstaltungsort: Nordwalde

Veranstalter: Bendorfer Forum für ökumenische Begegnung und interreligiösen Dialog e.V., Evangelische Akademie Villigst, Amt für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung, Gemeinsames Pastoralkolleg und Deutsche Muslim-Liga e.V.

Keine Frage: Wie man Krieg macht, wissen Menschen. Zu allen Zeiten, an allen Orten. Aber wie macht man eigentlich Frieden?

2018 – hundert Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs – ist Anlass, diese Frage zu stellen. War in den 90er Jahren ein leichter Rückgang von Gewaltkonflikten zu verzeichnen, so ist diese Entwicklung seit 2004 rückläufig. Die Zahl der bewaffneten Auseinandersetzungen steigt wieder an; in der Mehrzahl sind es innerstaatliche Konflikte.

Das Thema betrifft, genauer: es beunruhigt alle. Es ist nicht leicht, in dieser Zeit ein gläubiger Mensch zu sein, zumal wenn man sich für Weltpolitik interessiert. Für muslimische Menschen trifft dies besonders zu, aber auch Christen oder Angehörige anderer Religionen können nur verzweifeln, wenn sie sehen, wo überall auf der Welt im Namen der Religion gemordet wird. Im Wissen um dieses Weltgeschehen will die Christlich-Islamische Tagung ermutigen, das Friedenspotenzial der Religionen bewusst zu machen und zu stärken. Welche Kräfte können in Christentum und Islam geweckt und stark gemacht werden, die friedensstiftend und friedensfördernd wirksam werden können?

Der Tradition der Christlich-Islamischen Tagung am Pfingstfest entsprechend wird das Thema auf ganzheitliche Art und Weise angegangen. Phasen des Vortrags und des Gesprächs korrelieren mit meditativen und spirituellen Angeboten. In Tanz, Bewegung, Musik und Schriftkunst wird das Thema aufgenommen und vertieft. Zu Gebet und Feier sind alle eingeladen.

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