Gott spricht: "Kind Adams, ich war krank und du hast mich nicht besucht." Der Mensch antwortet: "O Herr, wie kann ich dich besuchen, wo du doch der Herr der Welten bist?" Gott spricht: "Hast du nicht gewusst, dass einer meiner Diener krank war, und du hast ihn nicht besucht? Hast du nicht gewusst, dass du, wenn du ihn besucht hättest, mich bei ihm gefunden hättest?"
Islam, Ausspruch des Propheten Muhammad (Hadith)

"Ich war krank, und ihr habt mich besucht. Ich war im Gefängnis, und ihr seid zu mir gekommen." Dann werden ihm die Gerechten antworten: "... Wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen?" Darauf wird der König ihnen antworten: "Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan."
Christentum, Evangelium nach Matthäus 25:36ff

Aktuelles

Interreligiöser Kalender 2014 erschienen - Die schönste Art, aufeinander zuzugehen

Der Staatssekretär für Integration, Thorsten Klute, hat den neuen interreligiösen Kalender seines Ministeriums vorgestellt. Dieser gibt einen Überblick über die Feste, Festzeiten und Gedenktage von Juden, Christen, Muslimen und Aleviten. „Feste prägen den Alltag auch religiös nicht gebundener Menschen“, sagte der Staatssekretär. „Feste gemeinsam zu feiern ist die schönste Art, aufeinander zuzugehen. Es verbindet, führt zu Freundschaften und mehr Verständnis.“
Vielen Menschen, so Klute weiter, sei beispielsweise nicht bekannt, dass orthodoxe Christen, die sich nach dem julianischen Kalender richten, am 7. Januar Weihnachten feiern. „Dies und viel Interessantes mehr erfährt, wer unseren interreligiösen Kalender 2014 bestellt.“
Für das Zusammenleben verschiedener Kulturen und Religionen seien Grundkenntnisse voneinander unverzichtbar. „Damit ist unser Kalender auch ein Angebot zum interkulturellen Lernen im Verlauf des Jahres“, so Klute. Der interreligiöse Kalender verzeichnet für die kommenden Wochen beispielsweise auch diese Feier- und Festtage: Am 12. Januar begehen Muslime den Geburtstag des Propheten Mohammad, am 16. Januar feiern Juden „Tu Bischwat“ („Neujahr der Bäume“) und vom 13. bis 15. Februar fasten Aleviten zu Ehren des heiligen Hizir.
Der Wandkalender im Format Din A 2 ist wegen seiner informativen Erläuterungen zu den Festtagen seit Jahren sehr beliebt und wird über die Landesgrenzen hinaus nachgefragt. Der Kalender wurde im Auftrag des Integrationsministeriums von der Christlich-Islamischen Gesellschaft in Zusammenarbeit mit Vertreterinnen und Vertretern der Kirchen, der Jüdischen Landesverbände und muslimischen und alevitischen Organisationen erstellt.

Sie können den Kalender kostenlos bestellen über die Internetseite des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen:
https://broschueren.nordrheinwestfalendirekt.de/broschuerenservice/mais/interreligioeser-kalender-2014/1700

07.01.2014