Die dem Gesagten zuhören und dann dem Besten davon folgen. Das sind diejenigen, die Gott rechtgeleitet, und sie sind es, die Verstand haben.
Islam, Koran Sure 39:18

Prüft alles, das Gute behaltet!
Christentum, 1. Brief an die Thessalonicher 5:21

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Erzbischof Becker befürwortet muslimischen Religionsunterricht

Für einen islamischen Religionsunterricht sprach sich Erzbischof Hans-Josef Becker von Paderborn aus. Anläßlich des jährlichen Empfangs der NRW-Bistümer für die muslimischen und christlichen Dialogpartner sagte er: "Ich möchte an dieser Stelle meine Hoffnung zum Ausdruck bringen, dass im Religionsunterricht für die Schülerinnen und Schüler individuelle Wege zur reflektierten Erfassung ihres jeweiligen Glaubens vorgezeichnet werden – Wege, die dazu führen, dass religiöse Überlieferung und kulturelles Erbe nicht als Gegensatz zum Leben in unserer modernen Gesellschaft wahrgenommen werden. " Erzbischof Becker griff in seinem Grußwort auch die Frage nach religiösen Symbolen im öffentlichen Raum auf: "In Fortführung eines recht – und nicht relativistisch – verstandenen Toleranzbegriffs möchte ich betonen: Wenn jeder von uns lernt, seine religiöse Haltung in einer gemeinsamen, verbindlichen Sprache bzw. Symbolik zu vertreten, dann schaue ich optimistisch in eine Zeit, in der die Christen keine Vorbehalte mehr gegenüber den Musliminnen hegen, die aus tiefer Überzeugung wohlbegründet ihre Kopftücher tragen – genauso wie die Muslime es akzeptieren, in christlichen Krankenhäusern und Schulen Kreuze zu sehen, weil diese Glaubenszeichen erklärtermaßen zum innersten Kern der christlichen Botschaft gehören und sich im Antlitz des Gekreuzigten die tiefste Motivation für Christen zeigt, sich für das Wohl des Menschen einsetzen – und zwar sowohl im Blick auf seine Bildung als auch auf den Beistand in Krankheit und Leid!" Den Gesamttext seines Grußwortes finden Sie hier.

15.07.2010