Eine schlechte Tat wird mit einer gleich schlechten vergolten. Wenn aber einer verzeiht und zu einem Vergleich bereit ist, steht es Gott anheim, ihn zu belohnen. ... Wenn einer geduldig ist und vergibt, ist das eine gute Art, Entschlossenheit zu zeigen.
Islam, Sure 43:40ff

Vergeltet niemand Böses mit Bösen! Seid allen Menschen gegenüber auf Gutes bedacht! Soweit es euch möglich ist, haltet mit allen Menschen Frieden!
Christentum, Römerbrief 12:17-18

Aktuelles

Dialogtagung des KCID

"Zwischen politischen Erwartungen und theologischem Anspruch" unter diesem Titel fand vom 19. bis 21. November in Stuttgart-Hohenheim eine Tagung des Koordinierungsrats des christlich-islamischen Dialogs statt. 

Christlich-islamischer Dialog hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen und wurde auch als Instrument gesellschaftlicher Integration entdeckt. Beide Dialogpartner sehen jedoch den interreligiösen Dialog in ihrem Gottesbild und in den Grundpfeilern ihres Glaubens verankert. Hat der Dialog aufgrund verschiedener theologischer Verankerungen und sozialer Ausgangslagen für Christen bzw. für Muslime unterschiedliche Funktionen? Die enge Verknüpfung mit der Integrationsdebatte beschert dem Dialog zwar große gesellschaftliche Relevanz, bringt aber auch die Gefahr von Instrumentalisierungen mit sich. Kommt das religiöse Profil des Dialogs ausreichend zum Ausdruck, wenn er eng in die Integrationsarbeit eingebunden ist? 

Einen interessanten Beitrag über diese wichtige Tagung lesen Sie auf www.qantara.de. Qantara.de ist ein Projekt der Deutschen Welle, des Goethe-Instituts, des Instituts für Auslandsbeziehungen und der Bundeszentrale für politische Bildung zum Dialog mit der islamischen Welt.

06.12.2010