Wehe den Betenden, die während des Gebets unachtsam sind, die dabei nur gesehen werden wollen.
Islam, Koran Sure 107:4-6

Wenn ihr betet, dann tut es nicht wie die Scheinheiligen! Sie beten gern öffentlich in den Gotteshäusern und an den Straßenecken, damit sie von allen gesehen werden.
Christentum, Evangelium nach Matthäus 6:5

Literatur

Interkultureller Arbeitskreis Gelsenkirchen (Hrsg.)

Interreligiöser Dialog in Gelsenkirchen

Gelsenkirchen: Dialog Edition, ohne Jahr [2010].

Kartoniert, 127 Seiten

Das Buch wird herausgegeben vom

Interkulturellen Arbeitskreis

Schonnebecker Str. 23

45884 Gelsenkirchen

Vertrieb und Auslieferung:

Buchhandlung Lothar Junius

Sparkassenstraße 4

45879 Gelsenkirchen

Tel.: 0209 / 23774

Fax: 0209 / 22062

E-Mail: service@buchhandlung-junius.de

(ohne ISBN)

In einer zunehmend pluralistisch geprägten Welt ist die Stärkung des interreligiösen Dialogs von großer Bedeutung: um sich besser kennen zu lernen und sich für gemeinsame Ziele auf den Weg zu machen. Die Förderung des Dialogs kann außerdem Konflikten vorbeugen.

Diese Überlegungen fanden schon relativ früh fruchtbaren Boden in Gelsenkirchen. Dort besteht das wohl deutschlandweite älteste christlich-islamische Dialogforum, der 1972 gegründete Interkulturelle Arbeitskreis Gelsenkirchen. Heute setzt sich der Arbeitskreis für den jüdisch-christlich-islamischen Trialog ein und wird von vielen Institutionen und Gruppen getragen: von der Katholischen Kirche in Gelsenkirchen, dem Evangelischen Kirchenkreis, vielen muslimischen Moscheevereinen, der Jüdischen Gemeinde, dem Integrationsbeauftragten, Vertreterinnen und Vertretern aus Schulen, Kindergärten und vielen mehr.

Diese lange Geschichte und sowie die umfangreichen Erfahrungen flossen in das Buch mit ein. Redaktionell verantwortet wird es von Dr. Detlef Schneider-Stengel, Islambeauftragter der Katholischen Stadtkirche Gelsenkirchen, Dr. Christian Hellmann, Dialogbeauftragter des Kirchenkreises Gelsenkirchen-Wattenscheid, Mehmet Ayas, Integrationsbeauftragter der Stadt Gelsenkirchen sowie der Islamwissenschaftlerin Justyna Nedza. Auf 127 Seiten stellen sich die beteiligten Religionsgemeinschaften in Gelsenkirchen mit ihrem Dialogverständnis vor. Ebenfalls werden in „best-practice-Beispielen“ einzelne Projekte und ihre Träger vorgestellt. Dr. Thomas Lemmen als Vorsitzender der Christlich-Islamischen Gesellschaft sowie Volker Meißner, Diözesanbeauftragter des Bistums Essen für den christlich-islamischen Dialog, öffnen in ihren Beiträgen den Fokus auf das Ruhrgebiet und den deutschlandweiten Dialog.

Das Buch möchte Grundwissen und –kenntnisse, zugleich aber auch Freude an und Motivation für den „interreligiösen Dialog direkt vor der Haustür“ vermitteln.

Erscheinungsjahr: 2010

Stichworte: Interreligiösen Dialog, religiöse Vereinigungen, Gelsenkirchen

 

 

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